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Mit der Digitalisierung kam die Datenflut. Und mit ihr Analytics. Doch wie wird man aus dieser Unmenge an Daten schlau? Daten­visualisierung bietet Hilfe.

Musik, Filme, Medien, Tagebucheinträge, Geldscheine - alles, was digitalisierbar ist, wird letztendlich digital. In der Folge werden jeden Tag circa 2,5 Trillionen Bytes digitale Daten erzeugt. (Für alle, die jetzt völlig ahnungslos sind: die Trillion ist eine 1 mit 18 Nullen.) Laut Schätzungen wird das Internet bis Jahr 2020 aus 44 Zetabytes (44 Trillionen Gigabytes) digitalem Content bestehen. Stell dir mal vor, wie viele Blogs, Vlogs, Katzenbilder und Food-Porn-Fotos das sind.

“By the time you finish reading this sentence, there will have been 219'000 new Facebook posts, 22'800 new tweets, 7'000 apps downloaded, and about $9,000 worth of items sold on Amazon…”

Auch in der digitalen Marketingwelt dreht sich alles um Daten. Nicht überraschend, dass gemäss Linkedin der Job des “Data Scientist” 2018 zu den gefragtesten überhaupt zählte. Darüber hinaus waren Data Mining und Data Analytics auf Rang 2 der gefragtesten Skills. Egal ob für einen Blog Post, eine Kundenpräsentation oder einen Report: Die Integration von Daten in die Content Marketing Strategie ist ein Muss heutzutage.

Daten sind die neue Währung im digitalen Zeitalter. Je mehr Insiderwissen man hat, desto besser. Doch was nützen alle Zahlen und Fakten der Welt, wenn man sie nicht versteht? Daten finden kann heutzutage jeder. Ein Facebook-Scraping, ein Blick auf Google Analytics, Copy Paste und voilà. Und dann? Einen konkreten Mehrwert schaffen wir erst, wenn wir aus einem Datengewusel wertvolle und relevante Informationen herausziehen und sie so aufbereiten, dass sie für jeden Nutzer verständlich sind. Das ist die Kunst. Wie? Steht im Titel: Datenvisualisierung.

Wussten Sie, dass wir visuellen Content drei Mal schneller verarbeiten als ein Wort? Ansprechender visueller Content führt zu grösserer Interaktion wie Likes, Kommentaren und Shares. Hier kommen also Datenvisualisierung und Data Storytelling ins Spiel. Das heisst, es werden zwei Welten verbunden: Datensätze werden auseinander genommen, analysiert und in eine spannende Geschichte verpackt. Wie funktioniert das in der Praxis?

Vereinfachung der Informationsvermittlung

Im Agenturalltag sind wir immer wieder damit konfrontiert, Entscheide mit Zahlen zu belegen und diese mit Kunden und Teammitgliedern zu teilen. Sei es bei Pitches, einfachen Präsentationen oder Reports. Gute Datenvisualisierungen machen Content schmackhaft und verständlich und helfen dabei, Zuhörer an der Stange zu halten - ohne dass die Leute während der Präsentation unter dem Tisch heimlich durch den Instagram Feed scrollen. Anstatt dem Gegenüber trockene Ergebnisse zu präsentieren, soll er diese auch verstehen und nachvollziehen können, wie sie zustande gekommen sind.

Vertiefung der Informationsdichte

Seien es Infografiken, interaktive Diagramme oder Karten, Journalisten haben sich die Datenvisualisierung schon lange zu Nutzen gemacht, um ihren Artikeln mehr inhaltliche Tiefe zu geben. Wie dieser Artikel zum Klimawandel der NZZ zeigt, oder dieser der New York Times über Uber Wartezeiten. Die Marketing und Kommunikationsbranche hinkt in Sachen Data Storytelling noch hinterher. Doch über die Wichtigkeit von Datenvisualisierung ist man sich einig. Datenvisualisierungen und Data Storytelling lassen sich ideal für Unternehmensmagazine einsetzen - egal ob im Print oder Online. Für das Bulletin, das Corporate Print-Magazine der Credit Suisse, setzen wir regelmässig auf dieses effektvolle Storytelling Tool.

Einige Beispiele aus Publikationen von Crafft

Ein Beispiel für die Verwendung von Datenvisualisierungen sind Geschäftsberichte. Das sieht zum Beispiel so aus:

Was wir bei den Lesern unserer Corporate Magazine wissen ist: Datenvisualisierungen sind konstant gefragt. Unsere Leser sehnen sich nach sinnvollen, wertvollen Inhalten, die das Wissen erweitern, Probleme lösen und als Navigation durch den Informationsdschungel dienen. Indem wir solchen Content liefern, bieten wir den Endkunden einen Service. Der kommt an.

Crafft orientiert sich immer mehr Richtung Online und deshalb befassen wir uns zunehmen mit interaktiven Datenvisualisierungen. Wir haben ein Team an Programmierern an unserer Seite, doch für gewisse interne Projekte möchten wir Online Datenvisualisierungen selber gestalten.

Tools zur Datenvisualisierung online

Man muss kein Programmier-Crack sein, um gute Datenvisualisierungen zu erstellen. Mit diesen simplen Online-Tools lassen sich Daten einfach verpacken.

Wie kommt man an Data Storys?

Daten lassen sich wie gesagt einfach finden. Um an originellen Content zu kommen, gibt es verschiedene Wege. Und manchmal entstehen die besten Data Stories intern. Jedes Unternehmen hat schliesslich ein eigenes Universum an Informationen und Daten: Analytics, Kundendaten, Umfragen, Reports und so weiter. Denn auf diese spezifische Daten hat kein anderes Unternehmen Zugriff hat. Daraus lassen sich interessante Geschichten über den Markt und die Industrie erzählen.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche öffentliche Ressourcen, mit deren Hilfe Redaktoren und Content Creators Ideen und Datensätze finden: